Unter der Überschrift „iUse“ werde ich öfters mal Dinge (meistens wohl Software) vorstellen, die ich selber täglich benutze, die ich weiterempfehlen kann und bei denen ich denke dass sie es wert sind über sie zu schreiben. Selbstverständlich ist alles rein subjektiv und da das hier mein Blog ist, werde ich mich auch nicht um eine objektive Beschreibung dieser Dinge bemühen ![]()
Den Anfang werde ich heute mit Tilda machen.
Tilda ist ein tabbing-fähiger Linux-Terminal der ähnlich wie die Konsole in klassischen 3D-Shootern aufgebaut ist, wie zB bei Quake oder Doom. Entscheidend bei diesen Konsolen ist dass man sie durch einen einzigen Tastenaufruf anzeigen und auch verstecken kann.
Tilda bietet relativ viele Einstellungen, vor allem für das Design. Bei mir hat es einen weißen Hintergrund, die Schriftart MonoSpace und die Schriftgröße 10. Die hauseigene Animation habe ich deaktiviert. Compiz übernimmt diese Aufgaben und das meiner Meinung nach auch deutlich besser.
Leider gab es unter Gutsy Gibbon Probleme mit der Darstellung. Diese sind aber mit der in den Hardy Heron-Repos enthaltenen Version gefixt worden.
Tilda ermöglichst es mir komfortabel und schnell auf das Terminal zuzugreifen. Das Verwenden von Tabs macht es wirklich einfach mehrere Terminals zu verwalten. Ich kann mir mein Ubuntu mittlerweile gar nicht mehr ohne Tilda vorstellen
Übrigens hatte ich ursprünglich yakuake im Einsatz. Das allerdings basiert auf den kde-libs – und die wollte ich eigentlich vermeiden. Seit dem Hinweis eines Freundes nutze ich aber Tilda
PS: Das „iUse“ soll übrigens eine kleine Homage an den super-duper-mega Hype rund um Produkte von Apple sein, ich kann ihn nämlich absolut nicht verstehen. Was ist so ultra-toll am iPhone, iTouch und iIrgendwas?
PS2: Hier noch ein Bild von Tilda

Mai 31, 2008 um 9:02 |
Du klaust meine Themen!!!!!!