Der Google-Kalender ist eine feine Sache. Ich nutze diesen Dienst hauptsächlich um meinen Stundenplan zu verwalten. Die mit Abstand coolste Funktion dabei ist die SMS-Erinnerung: Man kann sich vor einem Termin eine SMS schicken lassen, gerade für mich ist das sehr wichtig
Leider ist man ja nicht immer online und will aber trotzdem wissen welche Termine man geplant hat. Hier hat Google vorgesorgt und stellt für jeden Kalender unter anderem eine ICAL-Schnittstelle bereit. Die entsprechende URL kann man ganz einfach in den jeweiligen Kalenderdetails herausfinden.
Das Coole an dieser ICAL-URL ist dass man dank Evolution die eigenen Kalender in Ubuntu verwalten kann, auch wenn man offline ist. Einfach
/usr/lib/evolution-webcal/evolution-webcal $ICAL_URL
in die Konsole getippt und fertig
Worüber ich mich sehr gefreut habe, war dass die Kalender aus Evolution direkt in Ubuntu integriert werden. Ein Klick auf die Uhrzeit und man kann mit einem weiteren Klick auf das jeweilige Datum erfahren welche Termine für diesen Tag geplant sind. Die fett markierten Tage geben übrigens an, dass dort ein Termin geplant ist.
Damit man sich das auch vorstellen kann, hab ich mal ‘nen Screenshot gemacht:

August 28, 2008 um 23:39 |
Danke für den Tipp mit dem Befehl für die Konsole. Irgendwie ist das Kalender Hinzufügen auf Hardy etwas buggy. Ich habe auch schon auf Launchpad einen Bugreport gesehen.
Damit funktioniert es wunderbar. Konsole ist doch immer wieder eine gute Hilfe
Mai 3, 2009 um 13:58 |
[...] Den eigenen Google-Kalender in Gnome zu integrieren geht mit einem Befehl im Terminal einfach und schnell. Man braucht nur die URL zur Privatadresse des ical-Kalenders aus den eigenen „Kalenderdetails“ bei [...]